KlášteryMagdeburgBezirk Magdeburg

Kloster Mariae Magdalenae

nicht erhaltenes Kloster in Magdeburg

Das Kloster Mariae Magdalenae war ein religiöses Gebäude der Magdalenerinnen in der Magdeburger Altstadt. Es lag im östlichen Teil der Altstadt, umgeben von den Straßen Petersberg, Knochenhauerufer, Magdalenenberg und Stephansbrücke. Die Anlage umfasste den Bereich zwischen diesen Straßen und war ursprünglich von einem alten Turm der Burggrafenburg begleitet. Das Kloster wurde 1230 durch Erzbischof Albrecht I. gegründet und war bis 1524 von Augustiner-Eremitinnen bewohnt. 1315 wurde die Magdalenenkapelle errichtet, die dem Kloster 1337 übertragen wurde. Bis 1539 gab es eine gemeinsame Verwaltung mit dem Augustinerkloster. Im 17. Jahrhundert wurde das Kloster als Frauenstift und höhere Töchterschule genutzt. 1848 wurde der historische Komplex abgerissen, und das Gebäude diente später als Altersheim. Die Anlage umfasste ein Klostergebäude, vier kleinere Häuser und verschiedene Besitzungen im Umland. Der Klostergarten war Ursprung des heutigen Rosengartens. Das Kloster war bis 1945 als Altersheim in Betrieb, wurde aber durch einen Luftangriff zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die Klosterkirche wurde im Dreißigjährigen Krieg beschädigt und 1658–1664 wieder aufgebaut.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Magdeburg

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