Klášter Murbach

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Kláštery

Klášter Murbach

Kloster in Frankreich

Die Fürstabtei Murbach war ein Benediktinerkloster im südlichen Elsass, gegründet 727 von Graf Eberhard von Elsass. Sie lag im Tal am Fuß des Großen Belchen, heute im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est. Die Abtei umfasste ursprünglich drei Ämter und war durch Höhenzüge der Vogesen in drei Täler geteilt. Der Abt hatte Reichsstandschaft und war als Fürstabt mit eigenem Stimmgewicht auf dem Reichstag vertreten. Die Abtei war politisch und kulturell bedeutend, insbesondere unter den Karolingern. König Pippin der Kurze und Karl der Große verliehen ihr Privilegien und machten es zum Königskloster. Murbach besaß eine umfangreiche Bibliothek mit über 340 Werken und war eng mit Klöstern wie Reichenau und St. Gallen verbunden. Sie gründete auch andere Klöster und beeinflusste die Region über Jahrhunderte. Die Abtei war bis ins 18. Jahrhundert im Elsassenlandständischen System eingebunden. Die Abteikirche Murbach, erbaut 1123, ist der wichtigste bauliche Rest. Die Abtei war in ihrer Blütezeit ein Zentrum des Geistes und der Politik, besaß Güter in 350 Ortschaften und war eng mit der Habsburgerdynastie verbunden. Im 13. Jahrhundert erreichte sie ihren Höhepunkt, als der Abt als „princeps“ bezeichnet wurde. Die Abtei blieb bis ins 18. Jahrhundert ein bedeutender Akteur in der Region.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

Art
Abtei, Kollegiatstift, religiöse Gemeinschaft
Ort
Murbach
Adresse
rue Principale
Erbaut
727
Baustil
Romanik
Denkmalstatus
klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
Zdroje:Fürstabtei Murbach (CC0-1.0)

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