📷 Obrázek: Wikimedia Commons
Památník Vojna u Příbrami
Museum in Tschechien
Der Památník Vojna u Příbrami liegt etwa 5 km südöstlich von Příbram in der Gemeinde Lešetice, auf dem Gebiet des ehemaligen Arbeitslagers Vojna. Es grenzt an die Gemeinden Lazsko und Zavržice. Der Name stammt von der Siedlung Vojna, die sich 0,8 km nordwestlich im Wald von Zavržice befindet. In der Region gibt es auch eine Betonkuppe und eine Aussichtsturm mit dem Namen Vojna. Das Lager wurde 1947–1949 von deutschen Kriegsgefangenen gebaut und diente bis 1951 als Zwangsarbeitslager für politische Gefangene des kommunistischen Regimes. Hier wurden auch Mitglieder der tschechoslowakischen Eliten verurteilt. Die Gefangenen arbeiteten vor allem in Uranbergwerken und bei der Ausweitung des Lagers. Von 1951 bis 1961 war es ein Gefängnis, das 1961 durch eine Amnestie aufgelöst wurde. Die Armee nutzte den Areal bis 2000. Heute ist der Ort ein Teil des Bergbau-Museums Příbram. Die Besucher können drei Rundgänge durchlaufen: den Areal mit rekonstruierten Objekten, eine Ausstellung über Uran in der tschechischen Geschichte und eine Galerie mit modernem europäischem Kunstwerk. Der Ort wurde auch in mehreren Filmen genutzt, darunter „Bumerang“ (1996) und „8 hlav šílenství“ (2017).
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
- Art
- Museum, Arbeitslager, Kriegsgefangenenlager
- Ort
- Lešetice
- Erbaut
- 1950
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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