Schloss Veitshöchheim

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Schloss Veitshöchheim

Schloss in Deutschland

Das Schloss Veitshöchheim liegt in Veitshöchheim bei Würzburg und war ein Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Würzburg sowie der bayerischen Könige. Die Anfänge des Schlosses datieren von 1680–1682, als eine Halle mit Arkadenbögen errichtet wurde. 1753 verlieh Balthasar Neumann dem Bau sein heutiges Erscheinungsbild mit Pavillons, einem schwungvollen Dach und einer repräsentativen Treppe. Die barocke Innenausstattung, darunter Stuck, Wandbespannungen und Möbel, ist weitgehend erhalten. Das Schloss wurde von 1806 bis 1814 als Sommerwohnsitz des Großherzogs Ferdinand III. von Toskana genutzt, der einige Räume im Empire-Stil einrichtete. Nach 1814 kam es an die bayerischen Könige, die es selten nutzten, war aber ein beliebtes Ausflugsziel. 1932 wurde es als Museum öffentlich zugänglich. 2001–2005 erfolgte eine umfassende Restaurierung, nach der es von April bis Oktober besichtigt werden kann. Der Hofgarten um das Schloss ist ein Rokokogarten aus dem 18. Jahrhundert, der mit Brunnen, Skulpturen und Wasserspielen ausgestattet ist. Er gilt als eine der wenigen erhaltenen Anlagen im französischen Rokokostil in Deutschland. Der Park wurde 1990 wiederhergestellt, um vergessene Obst- und Gemüsesorten zu bewahren. Der Garten umfasst heute 12,5 Hektar und beherbergt künstliche Ruinen, Lauben und Pavillons.

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Art
Schloss
Ort
Veitshöchheim
Adresse
Echterstraße 10
Erbaut
1705
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
Balthasar Neumann
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Zdroje:Schloss Veitshöchheim (CC0-1.0)

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