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Fuldský dóm

Kirchengebäude in Fulda, Landkreis Fulda, Hessen

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Der Fuldaer Dom, offiziell Hoher Dom zu Fulda, ist die Kathedralkirche des Bistums Fulda und steht im Zentrum des Barockviertels der Stadt. Er wurde zwischen 1704 und 1712 nach Plänen von Johann Dientzenhofer errichtet und 1712 geweiht. Die Kirche diente ursprünglich als Abteikirche und wurde 1752 zur Kathedrale erhoben. Sie ist zugleich Grabeskirche des heiligen Bonifatius und Ziel der Bonifatiuswallfahrt. Der Dom ist ein Beispiel barocker Architektur mit einer dreischiffigen Pfeilerbasilika und einer 39 Meter hohen Kuppel. Die Fassade wird von zwei 65 Meter hohen Glockentürmen flankiert, die Sandsteinplastiken und Uhrziffernblätter tragen. Der Innenraum ist weiß getönt und weist Stuckarbeiten sowie überlebensgroße Apostelfiguren aus Stuck auf. Die Kuppel enthält Fresken der vier Evangelisten und Stuckfiguren, darunter den Erzengel Michael. Im Inneren des Doms befindet sich der Hochaltar, der an das Ziborium des Petersdoms angelehnt ist. Die Ausstattung umfasst auch das „Goldene Rad“, ein mittelalterliches Läutewerk, das bis 1712 im Dom stand. Die Orgeln, darunter die Hauptorgel, sind Teil der prächtigen Innenausstattung, die Einflüsse des römischen Barocks zeigt.

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Art
Kathedrale
Ort
Fulda
Erbaut
1704
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
Johann Dientzenhofer
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Hessen

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