Burgruine Graisbach

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Burgruine Graisbach

Burgruine in Deutschland

Die Burgruine Graisbach liegt auf dem Schlossberg, einer etwa 430 Meter hohen Erhebung, am Nordrand des Ortsteils Graisbach in der Gemeinde Marxheim im Landkreis Donau-Ries in Bayern. Sie war eine Höhenburg, die im 12. Jahrhundert von den Herren von Graisbach errichtet wurde und später an die Grafen von Lechsgemünd gelangte. Die Burg wurde im 13. und 14. Jahrhundert ausgebaut und im 15. Jahrhundert teilweise zerstört. 1523 wurde das Landgericht von Graisbach nach Monheim verlegt, und im 18. Jahrhundert wurde die Burg abgebrochen und als Steinbruch genutzt. Die Burganlage umfasst Mauerreste mit dem Burgtor, die teilweise von Häusern verbaut sind, sowie die romanische Burgkapelle Sankt Pankratius aus dem 12. Jahrhundert. Die Ruine ist seit 2005 im Erbbaurecht an einen Privatmann verpachtet, der dort wohnt. 2009 gab es eine Kontroverse mit der Gemeinde über angebliche Umbauten und einen Einsturz eines Kellergewölbes. Die Anlage ist im Sommer an bestimmten Sonntagen zugänglich. Die Ruine bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und die historischen Reste der Burganlage. Die Mauerreste und die Burgkapelle sind Teil der ehemaligen Burg, die heute als Teil der Gemeinde Marxheim und im Besitz des Landkreises Donau-Ries unter Schutz steht. Die Umgebung umfasst den Schlossberg und die nähere Landschaft des Landkreises Donau-Ries.

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Art
Archäologische Stätte, Burgruine
Ort
Marxheim
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Zdroje:Burgruine Graisbach (CC0-1.0)

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