Márokföld

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Márokföld

Gemeinde in Ungarn

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Márokföld ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Lenti im Komitat Zala. Sie liegt 34 Kilometer südwestlich von Zalaegerszeg und 13 Kilometer nordwestlich von Lenti. Die Gemeinde befindet sich im Landschaftsschutzgebiet Szentgyörgyvölgy und grenzt im Süden an Slowenien. Etwa 10 Kilometer nördlich des Ortes liegt der Nationalpark Őrség. Nachbargemeinden sind Szentgyörgyvölgy, Alsószenterzsébet und Nemesnép. Die slowenische Gemeinde Kobilje liegt jenseits der Grenze. Márokföld wurde erstmals im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Der Ortsname geht auf den Gründer Mark zurück. Im 16. Jahrhundert wurden die Einwohner vorwiegend protestantisch. Bis in das frühe 19. Jahrhundert gab es drei Wassermühlen am Bachlauf. 1999 hatte das Dorf nur noch 36 Einwohner, 2015 wurden wieder mehr als 50 Bewohner registriert. Der Zuzug aus Deutschland, Österreich und östlicheren Regionen Ungarns führte zu dieser Erhöhung. In Márokföld gibt es einen hölzernen Glockenturm der reformierten Kirche. Bekannt geworden ist das Dorf durch ein Festival bildender Künstler, das 2006 ins Leben gerufen wurde. Bis zu 18 Künstler aus sieben europäischen Ländern und hunderte Besucher kamen jedes erste Juliwochenende. Es entstanden ein Erlebnispark, ein Klettergarten, ein Feldbogen-Parcours und Spazierwege. Die Besucher tragen zum sanften Tourismus bei, der den Nationalpark Őrség attraktiv macht.

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Art
Gemeinde in Ungarn
Ort
Kreis Lenti

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