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Burg Sonnenberg
Burgruine in Deutschland
Die Burg Sonnenberg ist eine Ruine einer Spornburg in Wiesbaden-Sonnenberg, Hessen, an den Hängen des Vordertaunus. Sie wurde ab 1200 von den Nassauern errichtet, um Wiesbaden zu schützen. Die Burg war Teil einer Reihe von Burgen, auf denen das Nassauer Banner wehte. Sie stand im Konflikt mit den Eppsteinern, was zu ständigen Streitigkeiten führte. Die Burg wurde mehrfach zerstört, insbesondere 1283 und 1298, und mehrfach wiederhergestellt. Die Burg Sonnenberg war bis ins 14. Jahrhundert ein bedeutender Sitz der Nassauer. 1351 erhielt sie Stadtrechte mit eigener Gerichtsbarkeit. Die Burg wurde durch die Integration der am Fuße gelegenen Häuser in den Komplex gestärkt. 1384 wurde eine Kapelle im Mauerturm errichtet. Die Burg wurde im Zweiten Weltkrieg restauriert und heute als Museum genutzt. Kulturtage und ein Gastronomiebetrieb finden auf der Burg statt. Die Ruine wurde 2005–2015 saniert und ist seitdem zugänglich. Die Burganlage umfasst drei Eingänge, darunter das Haupttor im Osten und Stadttore im Tal. Der Bergfried wurde nach dem Zweiten Weltkrieg restauriert. Die untere Burg beherbergt eine Kapelle und bietet Ausblicke auf die Umgebung. Die Ruine ist Teil des Kurparks Wiesbadens und ein beliebtes Ausflugsziel. Die Sanierung wurde 2021 durch den Bund mit 400.000 Euro gefördert.
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- Art
- Burg
- Ort
- Sonnenberg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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