Burgstall Knickhagen

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Burgstall Knickhagen

Burg in Hessen, Deutschland

Der Burgstall Knickhagen ist eine abgegangene Höhenburg im Landkreis Kassel, Nordhessen. Er liegt in den Südausläufern des Reinhardswaldes, in Knickhagen, einem Gemeindeteil von Fuldatal. Die Anlage befand sich auf einem Hang oberhalb des Osterbachs, etwa 600 Meter südsüdwestlich der Kuppe des Steinkopfs. Heute ist sie nur noch an der Erhöhung und am östlichen Wall- und Grabenrest sichtbar. Die Burgstelle wurde im 8. bis 10. Jahrhundert möglicherweise zur Sicherung des Reinhardswaldes errichtet. Ausgrabungen im Jahr 1893 fanden mittelalterliche Scherben sowie vorgeschichtliche Topfscherben. Die Funde wurden 1943 durch Bombenangriffe zerstört. Die Burg wurde vermutlich im 19. Jahrhundert aufgegeben, und bis dahin wurde sie als „Königsberg“ erwähnt. Ein Weg entlang des Waldrands nach Osten trägt heute noch den Namen „Die Burg“. Die Anlage war vermutlich von einem Wallsystem mit Spitzgraben umgeben. Nord- und Westflanke waren durch natürliche Steilhänge zum Osterbach geschützt, der den Burgstall in westlicher Tallage umfließt. Im Süden wird der ursprüngliche Zugang vermutet, doch die genaue Sicherung bleibt unklar. Die innere Bebauung der Burg ist aufgrund fehlender Untersuchungen nicht bekannt.

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Art
Burg
Ort
Knickhagen

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