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Zámek Weilburg
Schloss in Deutschland
Das Schloss Weilburg liegt auf der Ostflanke eines Bergsporns im Taunus, über der Lahn und bedeckt fast die Hälfte der Altstadt. Es wurde zwischen 1545 und 1590 als Hochschloss erbaut und im Barock umgebaut. Das Schloss zählt zu den besterhaltenen Renaissanceschlössern in Hessen und ist heute ein Museumsschloss der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen. Das Schloss war seit dem 12. Jahrhundert in der Hand der nassauischen Grafen und diente als Residenz. Unter Johann-Ernst von Nassau-Weilburg wurden umfangreiche Bauarbeiten durchgeführt, die das Schloss zu einer barocken Residenz ausweiteten. Die Grafschaft umfasste zu dieser Zeit etwa 57 Quadratmeilen. Das Schloss blieb auch nach dem Umzug der Regierungssitz und wurde 1945 von Hessen erworben. Die Schlossanlage besteht aus einer Vierflügelanlage mit einem Innenhof, der als Veranstaltungsort dient. Die Gebäude sind einheitlich gestaltet mit sandfarbenen Verputz und roten Fassadenelementen. Im Schloss sind barocke Malereien und Stuckarbeiten sowie sehenswerte Räume wie das chinesische Kabinett und das kurfürstliche Gemach zu besichtigen. Die Schlossführung umfasst rund 30 Zimmer.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Weilburg
- Erbaut
- 1772
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
- Seehöhe
- 174 m
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