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Schloss Zerbst
Schloss in Deutschland
Das Schloss Zerbst in Zerbst/Anhalt war einst die Residenz der Fürsten von Anhalt-Zerbst. Es entstand im 12. Jahrhundert als slawische Wasserburg und wurde im 12. Jahrhundert durch Albrecht den Bären in eine Burg umgebaut. Die Anlage umfasste Vorburg, Hauptburg und eine Burgsiedlung mit der 1215 geweihten Bartholomäus-Kirche. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich das Schloss zu einer Ganerbenburg mit mehreren Gebäuden für die Familie. Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert stark vernachlässigt und in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts unbewohnbar. 1681 begann der Neubau im barocken Stil unter der Leitung von Cornelis Ryckwaert. Die Kosten für den Bau wurden 1696 mit 57.000 Talern beziffert. Der Ostflügel wurde 1744–1747 errichtet und im Stil des Friderizianischen Rokokos ausgestattet. Die Bauarbeiten wurden 1758 durch politische Entscheidungen unterbrochen. Der Ostflügel und ein Teil des Corps de Logis blieben nach dem Zweiten Weltkrieg erhalten. Seit 2005 setzt der Förderverein Schloss Zerbst auf die originalgetreue Wiederherstellung des Ostflügels. Auf dem Schlossgelände sind Teile des Parks und des barocken Reitbahnhauses erhalten. Die Ruine des Schlosses und die umliegenden Gebäude bieten einen Eindruck vom einstigen Ausmaß der Residenz.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Zerbst/Anhalt
- Adresse
- Katharinenweg, 39261 Zerbst/Anhalt
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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