Fründsberg, mittelalterliche Burgstelle

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Kanton St. GallenBezirk Kanton St. Gallen

Fründsberg, mittelalterliche Burgstelle

Burgstelle bei Goldingen im Kanton St. Gallen, Schweiz

Fründsberg ist eine mittelalterliche Burgstelle im Tössbergland, oberhalb des Weilers Oberholz in der Gemeinde Eschenbach im Kanton St. Gallen. Sie liegt auf der Kantonsgrenze zwischen St. Gallen und Zürich und stand auf einem Vorsprung aus Nagelfluh. Die Burg war vom Berg durch einen acht Meter tiefen Halsgraben abgetrennt, wobei ein Pfeiler für eine Zugangsbrücke erhalten blieb. Bei der Gründung des Kanton St. Gallen 1803 wurde der Nagelfluhkopf als Grenzpunkt ausgewählt. Die Burg entstand im 13. Jahrhundert als eine der Rodungsburgen in der Region um Wald. Sie war der Sitz der Ritter von Fründsberg, die erstmals 1259 erwähnt werden. Die Burg selbst wurde 1280 als Fruntsperg bezeichnet. Sie verschwand spätestens im 15. Jahrhundert, wobei Johannes Stumpf 1540 berichtete, dass nichts mehr sichtbar war. Die Ritter blieben im 16. Jahrhundert in Wald einflussreich, wobei Rudolf von Früntspergc ab 1498 Weizen für einen Jahrtag stiftete. Die Burgstelle liegt auf einem Vorsprung aus Nagelfluh, umgeben von einem tiefen Halsgraben. Der Ausblick reicht über das Tössbergland und die umliegende Landschaft. Die Ruine ist Teil der Landschaft und bietet einen Eindruck von der ursprünglichen Lage der Burg. Die Umgebung umfasst den Weiler Oberholz und die Region um Wald.

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Art
Archäologische Stätte, Burgstall
Ort
Eschenbach
Adresse
Fründsberg, 8638 Goldingen
Denkmalstatus
Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
Seehöhe
966 m

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