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Aufbahrungshalle Freistadt
Kirchengebäude in Freistadt
Die Johanneskirche in Freistadt steht im oberösterreichischen Mühlviertel, südlich der Altstadt an der Bundesstraße 310. Sie ist die kleinste und älteste der drei Kirchen der Stadt und wurde vermutlich im 12. Jahrhundert errichtet. Die Kirche gehört der Stadtgemeinde und diente bis 2000 als Aufbahrungskapelle für den nahegelegenen Friedhof. Sie ist Johannes dem Täufer geweiht und wurde im Laufe der Geschichte mehrfach umgebaut und angepasst. Die Johanneskirche war bis 2000 in Nutzung, als die Aufbahrungshalle am Friedhof fertiggestellt wurde. Sie wurde 1378 erstmals als romanische Kirche erwähnt und 1385 durch Hans den Tauscher mit einem gotischen Chor ausgestattet. 1857 kaufte Kaspar Schwarz die Kirche und ließ sie instand setzen. 1964 wurde sie zur Aufbahrungskapelle umgebaut, wobei die neugotische Einrichtung entfernt wurde. Die Orgel wurde an die alte Krankenhauskapelle übergeben. Die Kirche ist ein schlichter, rund 20 Meter langer und 9 Meter breiter Bau mit einer westlichen Giebelfront und zwei quadratischen Fenstern. Der Chor ist leicht eingezogen und weist hohe Spitzbogenfenster auf. Im Inneren finden sich übermalte Wandmalereien, ein Dreiarkadeneinbau und ein Kreuzrippengewölbe. Die Sakristei stammt vermutlich aus dem 16. Jahrhundert. In der Kirche sind Grabdenkmäler aus verschiedenen Epochen vorhanden, darunter solche von Hans dem Tauscher und der Familie Schwarz.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Freistadt
- Adresse
- Linzer Straße
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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