St. Pankratiuskirche

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St. Pankratiuskirche

Kirchengebäude in Iserlohn

Die evangelische St. Pankratiuskirche in Iserlohn ist das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt. Sie entstand vermutlich um 985 und war ursprünglich eine Tochterkirche der Pfarrkirche St. Vincenz in Menden. Die Kirche stand am Ursprung der Siedlung Iserlohn und spielte eine zentrale Rolle bei der Christianisierung der Region. Im Mittelalter war sie dem Andreasstift in Köln unterstellt und war bis ins 13. Jahrhundert Sitz eines eigenen Dekanats. Die Kirche war bis zur Reformation Pfarrkirche und blieb auch nach der Verlegung der Siedlung Iserlohn wichtig. Sie war unter der Obersten Stadtkirche, die um 1330 entstand, subordiniert. Nach der Reformation wurde die Oberste Stadtkirche eine weitere Pfarrkirche. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Kirche bis 1957 Garnisonkirche der britischen Besatzungsstreitkräfte. Seit 2006 ist sie Eigentum eines Fördervereins, der den früheren Zustand wiederherstellen will. Innenraum und Ausstattung der Kirche umfassen eine romanische Basilika mit spätgotischem Chor und Fenstern. Im Inneren befindet sich ein gotisches Sakramenthäuschen, ein spätgotischer Altaraufsatz und eine Barockkanzel aus dem 18. Jahrhundert. Die Orgel wurde 2019 von Grenzing erbaut und hat 33 klingende Register. Die Glocken wurden mehrfach ersetzt, wobei die alte Pankratiusglocke aus dem 14. Jahrhundert noch vorhanden ist. Bekannte Pfarrer waren Johann Abraham Strauß und Ludwig Josephson.

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Art
Kirchengebäude
Ort
Iserlohn
Erbaut
1100
Baustil
Romanische Architektur
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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