Nöllenhammer

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Nöllenhammer

archäologische Stätte in Deutschland

Der Nöllenhammer war ein Hammerwerk im Staatsforst Burgholz in Wuppertal. Es wurde im 17. Jahrhundert errichtet und stand bis 2009. Das Gebäude wurde durch den Burgholzbach, der früher Diepenbach hieß, angetrieben. Der Nöllenhammer Bach mündete in den Burgholzbach, direkt neben dem Standort. Der Nöllenhammer war für die lokale Trinkwasserversorgung wichtig. Im 19. Jahrhundert wurde ein Pumpwerk eingerichtet, das später durch einen Wasserturm ersetzt wurde. 1926 wurde ein Plan zur Errichtung einer Talsperre am Nöllenhammerteich abgebrochen, da die Kosten zu hoch und der Bedarf nicht ausreichend gedeckt war. Das Hammerwerk wurde 1621 an andere Familien veräußert, nachdem die ursprünglichen Besitzer nach Dänemark ausgewandert waren. Vor Ort gab es bis 2009 einen Forststützpunkt, der aus zwei Gebäuden bestand. Die Nutzung wurde aufgegeben, und die Gebäude wurden abgerissen. Einige Strukturen wie der Fahrzeugschuppen und die „Nöllenhammer-Hütte“ blieben erhalten. Der Sockel des ehemaligen Wohnhauses wurde als Bodendenkmal ausgewiesen. Andere Gebäude und Flächen wurden entfernt, und der Rückbau kostete rund 100.000 Euro.

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Art
Wüstung, Archäologische Stätte, Schleifkotten
Ort
Wuppertal
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Nordrhein-Westfalen

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