Ostdeutschland

Britzer Garten

Der Britzer Garten im Süden Berlins entstand zur Bundesgartenschau 1985 und blieb danach als Park bestehen. Auf rund neunzig Hektar liegt eine durchgestaltete Landschaft mit einem zehn Hektar großen See im Zentrum — kein historisch gewachsener Park, sondern eine am Reißbrett entworfene Anlage, was man ihr im besten Sinne anmerkt: Sichtachsen, Geländemodellierung und Pflanzungen greifen sauber ineinander. Der Garten ist auf einen Jahreslauf hin angelegt, und das unterscheidet ihn von den meisten Berliner Grünflächen. Im Frühjahr zieht die Tulipan mit vielen tausend Tulpen das Publikum an, im Mai blühen Rhododendren und Azaleen, im Herbst folgt das Dahlienfeuer auf rund 2.200 Quadratmetern. Dazwischen tragen der Rosengarten und der Karl-Foerster-Staudengarten den Sommer, letzterer benannt nach dem Staudenzüchter, der die deutsche Gartengestaltung des 20. Jahrhunderts prägte. Eine Runde um den See dauert etwa eine Stunde, wer die Themengärten mitnimmt, ist deutlich länger unterwegs. Auf dem Gelände liegen Spielplätze, Tiergehege, ein Modellboothafen, ein Kneipp-Parcours, mehrere Cafés und Skulpturen, dazu die historische Britzer Mühle. Geöffnet ist ganzjährig ab dem frühen Morgen bis zur Dämmerung; Zugang ist unter anderem über den Sangerhauser Weg.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

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