Burg Berge

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Burg Berge

Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Die Burg Berge lag im Deutzgau, heute Teil der Gemeinde Odenthal, auf einem steil abfallenden Berghügel am Dhünnufer. Sie war der erste befestigte Sitz der Grafen von Berg, die ab 1080 den Beinamen „de Berge“ trugen. Die Anlage wurde vermutlich um 1060 errichtet und diente als Stammsitz, bis die Familie 1133 auf die neu gebaute Burg Neuenberge zog. Die Reste der Burg sind heute als Bodendenkmal geschützt. Die Burg Berge war ein bedeutender Sitz der Grafen von Berg, die ab 1080 den Beinamen „de Berge“ führten. Die Anlage wurde 1133 durch Graf Adolf II. weiter ausgebaut, wobei ein Kloster für zwölf Mönchen aus Morimond errichtet wurde. Die Burg wurde 1145 aufgegeben, als das Kloster Altenberg fertiggestellt wurde. Die Reste der Burg bestehen aus Felshügeln, Mauerresten und einem künstlichen Hügel, der vermutlich als Fundament des Haupthauses diente. Auf dem Burggelände gibt es heute nur noch unklare Mauerreste und Bruchsteinmauern. Die archäologischen Ausgrabungen von 1981 zeigten, dass die Burggrabenroute der heutigen Straße folgt und das Plateau als Burghof diente. Funde wie ein vergoldeter Anhänger, Münzen und italienische Fliesen belegen den Reichtum der Grafen. Die Burg Berge ist als Bodendenkmal Nr. 4 in Odenthal eingetragen.

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Art
Burg
Ort
Odenthal
Denkmalstatus
Bodendenkmal

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