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Haus Welschenbeck
Schloss in Deutschland
Das Haus Welschenbeck liegt im Möhnetal, auf Belecker Grund, direkt an der Grenze zu Mülheim, heute ein Ortsteil der Stadt Warstein. Es war ein ehemaliger Adelssitz, der ursprünglich als Haus eines Burgmanns der Burg Belecke diente. Im 13. Jahrhundert wurde es vom Kölner Erzbischof erworben und an die Familie von Büren verliehen. Die Anlage war Teil der landtagsfähigen Güter im Herzogtum Westfalen und hatte Rechte an Landtagen. Die Geschichte des Hauses ist geprägt von verschiedenen Besitzwechseln und Konflikten. 1445 wurde die Burg in der Soester Fehde zerstört, und 1624 verkaufte Friedrich von Siegen den Besitz an Dietrich Ottmar von Erwitte. Während des Dreißigjährigen Krieges diente Welschenbeck als Hauptquartier. 1862 wurden die Burgruinen abgebrochen, und das nördlich gelegene Burgmannenhaus wurde zum Herrensitz umgebaut. Heute ist das Haus gastronomisch genutzt. Das Haus Welschenbeck umfasst ein schlichtes, anderthalbstöckiges Gebäude mit einem älteren, turmartigen Anbau im Nordwesten. Von der Burg bleibt nur eine Insel im Hausteich übrig. Neben dem Haus steht eine Linde mit einem Umfang von etwa 5,40 Metern. Die Umgebung umfasst Ackerland, Wiesen und Waldungen, die bis heute im Besitz der Familie von Nagel-Doornick sind. Die Lage im Möhnetal bietet Ausblicke auf die umliegenden Dörfer und Landschaft.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Schloss
- Ort
- Warstein
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
V okolí
- Belecke1.2 km
- Benediktinerkloster Belecke1.4 km
- Mülheim2.3 km
- Waldhausen3.3 km
- Loermund2.9 km
- Deutschordenskommende Mülheim (Landkreis Soest)3.1 km
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