Pyšolec

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HradyKraj Vysočina

Pyšolec

Burg in Tschechien

Die Ruine der Burg Pyšolec liegt einen Kilometer nördlich von Kobylnice im Okres Žďár nad Sázavou. Sie befindet sich im Hügelland der Nedvědická vrchovina, südlich der Böhmisch-Mährischen Höhe. Die Burg steht auf einer bewaldeten Kuppe über einer Flussschleife der Svratka und hat als Aussichtspunkt einen Blick auf das tief eingeschnittene Svratkatal mit den Talsperren Vír I und Vír II. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert errichtet und erstmals 1350 schriftlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert fiel sie während des böhmisch-ungarischen Krieges wüst. Die Herrschaft wurde mehrfach verändert, unter anderem 1437 an Jan von Lomnitz und 1446 an Johann von Pernstein. Die Burg war durch die Svratka und eine steile Kuppe geschützt, mit Sicherungsanlagen wie Graben und Fallbrücken. Die Burgruine umfasst den Stumpf eines Bergfriedes mit elf Metern Durchmesser und einem 1,20 Meter breiten Schacht. Reste des ersten Grabens sind sichtbar. Um die Burg herum führte ein Wallgraben. Die Lage bietet einen Ausblick auf die Talsperren und umliegende Dörfer wie Vír, Věstín und Kobylnice.

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Art
Burg, Burgruine
Ort
Kobylnice (Koroužné)
Erbaut
1300
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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