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Reformationsdenkmal
ehemaliges Denkmal mit Luther und Melanchthon in Leipzig
Das Reformationsdenkmal in Leipzig war ein Monument zur Erinnerung an die Einführung der Reformation in der Stadt. Es stand vom Jahr 1883 bis 1943 auf dem Johannisplatz vor der Johanniskirche. Das Werk des Bildhauers Johannes Schilling zeigte Martin Luther und Philipp Melanchthon in einer symbolischen Begegnung. Die Bronzetafeln auf dem Postament erläuterten verschiedene Aspekte des protestantischen Glaubenslebens. Das Denkmal wurde 1883 eingeweiht, zum 400. Geburtstag Luthers. Es war 6 Meter hoch und kostete 91.935 Mark, wobei ein großer Teil durch Spenden der Leipziger Bürger finanziert wurde. Die Bronzen wurden in Lauchhammer gegossen, der Sockel von F. G. Damm gestaltet. 1943 wurde das Denkmal im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen. Heute wird ein neues Denkmal an der Grünanlage gegenüber dem Neuen Rathaus geplant. Der Wiener Künstler Gerald Aigner gewann einen internationalen Wettbewerb mit einem Entwurf, der den Verlust des alten Denkmals symbolisiert. Der Verein Luther-Melanchthon-Denkmal e.V. Leipzig strebt an, das Denkmal an einem neuen Standort wieder aufzustellen.
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- Art
- Monument
- Ort
- Leipzig
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