Šelmberk

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Hrady

Šelmberk

Burg in Tschechien

Der Burgstall Šelmberk liegt in der Gemeinde Lesná u Tachova, nahe der deutschen Grenze. Er befindet sich in einem Seitental des Zottbaches, zwischen den Bergen Mlýnský vrch und Knízecí strom. Der Burghügel besteht aus einem 9 Meter hohen Felsen, umgeben von Laubbäumen. Ringwall, Graben und Mauersteine der ehemaligen Burganlage sind noch erkennbar. Der Burgstall Šelmberk war Teil der Herrschaft Waldthurn, die von den Waldauern von 1352 bis 1807 verwaltet wurde. Die Brüder Ulrich, Conrad und Heinrich von Waldau erwarben die Arnsburg 1352. Die Burg wurde vermutlich zur Sicherung einer Altstraße gebaut. Im 16. Jahrhundert versuchte Willibald von Wirsberg, die Arnsburg wieder aufzubauen, doch die Versuche scheiterten. Die Arnsburg wird in verschiedenen Urbarien und Lehensbriefen erwähnt, darunter das Urbarium von 1666. Auf dem Felsplateau sind keine Mauerreste mehr vorhanden. Die Umgebung um Šelmberk ist von Wald geprägt, und der Burghügel bietet Ausblicke in das Seitental. Die Region war im 17. Jahrhundert von Streitigkeiten zwischen Waldthurn und Tachau geprägt, wobei Bergbau und Holznutzung eine zentrale Rolle spielten. Die Geschichte der Arnsburg ist eng mit den Herrschaften Waldthurn und Böhmen verbunden.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

Art
Burg
Ort
Lesná u Tachova

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