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Kapuzinerkirche
Kirche in Gmunden in Oberösterreich
Die Kapuzinerkirche in Gmunden steht in der oberösterreichischen Stadtgemeinde Gmunden im Bezirk Gmunden. Sie wurde zwischen 1636 und 1638 erbaut und ist heute eine Filialkirche zur Stadtpfarrkirche. Die Kirche und die ehemalige Klosteranlage sind unter Denkmalschutz. Sie ist dem Patrozinium der Heimsuchung Mariens geweiht und steht im Eigentum des Kapuzinerordens. Die Kapuzinerkirche war von 1635 bis 1639 Sitz des Kapuzinerordens, der durch Kaiser Ferdinand II. angeworben wurde. Im Jahr 1645 wurde die Kirche geweiht, und bis in die 1640er Jahre lebten dort etwa 40 Ordensbrüder. Das Kloster wurde 2007 aufgelöst, und seitdem wird die Kirche als Filialkirche geführt. Die Provinzbibliothek der Wiener Kapuzinerprovinz war bis 1977 in Gmunden ansässig, und ein Teil des Buchbestands wurde 2022 nach Innsbruck verlegt. In der Kirche befinden sich Ölbilder aus dem 18. Jahrhundert, darunter das Hochaltarbild Mariä Heimsuchung von 1753, das Philipp Haller zugeschrieben wird. Die Kirche ist in neuromanischem Stil errichtet und verfügt über ein dreijochiges Langhaus mit Kreuzgewölben. Das Klostergelände wird von der Stadtgemeinde gepachtet und beherbergt heute ein Generationenzentrum, eine Stadtbibliothek und einen Trauungsraum. Kulturveranstaltungen und Hochzeiten finden im Gebäudekomplex und der Gartenanlage statt.
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- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Gmunden
- Adresse
- Klosterplatz 2
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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