Jesuitenniederlassung Xanten
Kloster in Deutschland
Das Jesuitenkloster Xanten war eine religiöse Einrichtung der Jesuiten in der Stadt Xanten. Die Jesuiten Riswick und Bebber aus Neumagen und Fischeln wurden 1609 nach Xanten berufen und erhielten ein Haus im Domkapitel. Sie führten ihre Gottesdienste in der Heiliger-Geist-Kapelle der Stiftskirche St. Viktor, die nach ihnen Jesuitenkapelle genannt wird. Das Kloster wurde 1802 durch Napoleon Bonaparte aufgelöst. Die Jesuiten in Xanten blieben bis 1789 aktiv, wobei Pater Pesch am 18. März 1789 starb und Pater Dufraine der letzte Jesuit in ganz Deutschland wurde. Die Anwesenheit der Jesuiten in Xanten war bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1802 ein wichtiger Teil der lokalen Spiritualität und Gemeindearbeit. In der Jesuitenkapelle der Stiftskirche St. Viktor können heute noch Spuren der jesuitischen Tätigkeit in Xanten wahrgenommen werden. Die Kapelle war ein Zentrum der Gottesdienste und spirituellen Betätigung. Die Umgebung um die Stiftskirche bietet einen Blick auf die historische Altstadt von Xanten.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Konvent
- Ort
- Xanten
V okolí
- Xanten2 m
- St. Viktor41 m
- Karthaus Xanten100 m
- Smlouva z Xantenu (1614)87 m
- Stiftsmuseum Xanten96 m
- Franziskanerinnenkloster Xanten (Agnetenkloster)195 m
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