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Bazilika Nanebevzetí Panny Marie ve Stoličném Bělehradu
Kathedrale in Ungarn
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Die Kathedrale von Székesfehérvár, auch als Basilika St. Stephan bekannt, ist eine bedeutende Kirche in der ungarischen Krönungsstadt. Sie wurde im 11. Jahrhundert unter König Stephan dem Heiligen errichtet und war eine der prächtigsten Kirchen Europas. Die dreischiffige Basilika mit vier Türmen hatte eine Fläche von etwa 1.800 m² und war damals von außergewöhnlicher architektonischer Bedeutung. Die Basilika war der wichtigste Ort des mittelalterlichen Königreichs Ungarn. Sie beherbergte die Kronjuwelen, darunter die Stephanskrone und den Thron, sowie die Schatzkammer und Archive. 37 Könige und 39 Königinnen wurden hier gekrönt, 15 wurden in der Kirche begraben. Zu den bekanntesten Grabplätzen zählen König Stephan der Heilige und König Karl I. Robert. Die Kathedrale wurde nach der Eroberung der Stadt durch die Osmanen 1543 geplündert und diente als Lager für Schießpulver. 1601 brannte sie bei der Explosion des Pulvers nieder. Heute sind nur noch die Grundmauern erhalten. Ausgrabungen ab 1848 führten zur Entdeckung von König Bela III.’s Grab, dessen Gebeine später in der Matthias-Kirche in Budapest beerdigt wurden. Die heutige Kathedrale St. Stephan wurde ab 1768 im Barockstil neu gebaut.
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- Art
- katholische Kathedrale
- Ort
- Székesfehérvár
- Baustil
- Romanik
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