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Stünenburg
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Stünenburg war eine Niederungsburg im Stadtteil Obergrüne von Iserlohn, im Märkischen Kreis in Nordrhein-Westfalen. Sie lag im Tal des Grüner Baches, etwa 18 Meter über der Talsohle, am linken Bachufer. Die Burg befand sich zwischen den Wegen „Stünenburg“ und „Alter Grüner Talweg“ und wurde vermutlich im 15. Jahrhundert zerstört. Die genaue Lage der Burg ist durch archäologische Untersuchungen im Jahr 1983 bestätigt worden, die auf den Grundriss und die Sicherung der Anlage hinwiesen. Die Stünenburg wird aus archäologischen Funden als zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert bestehend vermutet. Zu den bedeutendsten Funden zählt ein bronzenes kugelförmiges Hohlgefäß mit Kopfdeckel aus dem Jahr 1914 sowie ein eiserner Reitersporn, der auf das 14. oder 15. Jahrhundert datiert wird. Die noch vorhandenen Reste der Burg sind seit 1988 als Bodendenkmal geschützt und für weitere Forschungen von Bedeutung. Die Stünenburg liegt im Grüner Tal, umgeben von Natur und historischen Landschaften. Der Burgplatz ist Teil des Schutzgebietes und bietet einen Ausblick auf das Tal des Grüner Baches. Die Umgebung ist geprägt von den historischen Spuren der Region und den archäologischen Fundstellen, die auf die Bedeutung der Burg hinweisen. Die Räume und Wege der Burg sind heute nur noch als Fundorte erkennbar.
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- Art
- Burg
- Ort
- Iserlohn
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Nordrhein-Westfalen
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