Nienhagen
Ortsteil von Detmold
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Nienhagen ist ein Ortsteil von Detmold im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen. Der Ort liegt etwa fünf Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums und gehört zum lippischen Hügelland. Umgeben ist er von weiteren Detmolder Ortsteilen wie Niewald und Pivitsheide V. H. L. Die Siedlung wurde im 12. oder 13. Jahrhundert als Hagenhufendorf gegründet. Die Höfe lagen auf einem Streifen Land am Ufer der Werre und waren auf einer felsigen Anhöhe gebaut, um vor Hochwasser geschützt zu sein. Nienhagen war bis 1988 eine Bahnstation und hatte bis 1703 eine gemeinsame Schule mit Pivitsheide V. H. und Orbke. 1803 wurde eine eigene Schule errichtet, die bis 1968 bestand. Die Grundschüler gehen seitdem in Pivitsheide V. H., die Hauptschüler in Heidenoldendorf. 1970 wurde der Ort in die Kreisstadt Detmold eingegliedert. Die Bevölkerung beträgt 346 Einwohner (Stand August 2006). Die Höfe wurden im Laufe der Jahrzehnte zunehmend nicht mehr bewirtschaftet. Nienhagen ist ein kleiner Ort mit einer historischen Siedlungsgestaltung. Die Höfe liegen am Ufer der Werre und sind auf einer Anhöhe gebaut. Die Siedlung war bis 1988 an der Bahnstrecke Herford–Himmighausen stationiert. Die Schule wurde mehrfach verlegt und schließlich geschlossen. Die Bevölkerung ist heute auf einer Fläche von 3,6 km² verteilt. Die Ortsbürgermeisterin ist Eva Kauer, der Vertreter im Stadtrat Kai Kottmann.
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- Art
- Ortsteil
- Ort
- Detmold
- Seehöhe
- 129 m
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