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Burg Gallenstein
Burg in Österreich
Burg Gallenstein ist eine Ruine einer Höhenburg auf 631 Meter über dem Meeresspiegel, östlich von St. Gallen in Österreich. Sie liegt unmittelbar an der Grenze zu Liechtenstein und ist Teil der Alpen. Die dreitürmige Anlage war bis ins 19. Jahrhundert Sitz der Abtei Admont und diente als Fluchtburg. Die Burgkapelle St. Peter wurde um 1290 errichtet, und der Rote Turm wurde 1596–1599 renoviert. 1621–1628 wurde die Anlage durch die Brüder Bartolomeo und Benedetto della Torre weiter ausgebaut. Die Burg war bis 1832 ein Verwaltungssitz und wurde durch die Dachsteuer an einen Kupferschmied verkauft. Erst 1950 begann die Wiederherstellung durch den Steirischen Burgenverein. Die Anlage besteht aus einem Donjon, drei gotischen Türmen und einem überdachten Torturm. Wehrgänge und Wirtschaftsgebäude sind nicht erhalten. Der Burghof ist ein beliebtes Ausflugsziel und beherbergt im Sommer ein Kulturfestival. Der Alte Burgweg ist steil und schwer überwindbar, was die Burg vor Eroberungen schützte. Ein neuer Burgweg führt durch einen Tunnel, der im Mittelalter nicht existierte. Die Umgebung umfasst die Region um St. Gallen und die Grenzgebiete zu Liechtenstein. Die Anlage bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und ist Teil der Burgenlandschaft Österreichs.
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- Art
- Burg, Ruine
- Ort
- Sankt Gallen
- Erbaut
- 1278
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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