Burg Ruppin

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HradyBrandenburgLandkreis Ostprignitz-Ruppin

Burg Ruppin

ehemalige Burg im Land Brandenburg

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Die Burg Ruppin, auch Planenburg genannt, war eine Niederungsburg im Mittelalter und lag im Ortsteil Alt Ruppin der Stadt Neuruppin in Brandenburg. Sie stand auf der Halbinsel Amtswerder, nördlich des Ruppiner Sees, an der Einmündung des Rhins. Die Burg war Teil der Ruppiner Seenkette und umgeben von Seen wie dem Tornowsee und dem Bützsee. Im Norden schützte eine Vorburg den Zugang, und die Burg war von einer Ringmauer mit runden Wiekhäusern und einem Torturm umgeben. Die Burg war bis ins 16. Jahrhundert das politische Zentrum der Herrschaft Ruppin. Graf Gebhard von Arnstein baute sie um 1214 aus und wohnte dort bis 1240. Seine Nachkommen blieben bis 1524 im Besitz, bis die Herrschaft an den Kurfürsten von Brandenburg fiel. Die Burg blieb bis 1524 unerobert und diente als Residenz der Landeshauptleute. Kurfürstin Hedwig lebte hier 1572–1573. Im Dreißigjährigen Krieg begann der Verfall, und das letzte Gebäude stürzte 1779 ein. Die Burg Ruppin war eine der größten Burgen der Mark Brandenburg und wurde als Wasserburg angelegt. Sie umfasste einen Burghof mit Hauptturm und Flügelbauten sowie Wohnräume, eine Kapelle und einen Rittersaal. Die Ruinen sind als Bodendenkmal mit der Nummer 100121 in der Denkmalliste Brandenburgs eingetragen. Die Trümmer wurden für den Bau des Amtshauses und die Wiederaufbau von Neuruppin genutzt.

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Art
Burg
Ort
Neuruppin
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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