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Schlossruine Herbsleben
Schloss in Deutschland
Die Schlossruine Herbsleben liegt in Herbsleben im Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen. Sie befindet sich am Ende der Hauptstraße in Richtung Bad Tennstedt. Der Eingang zum Gelände ist gegenüber der Einmündung der Schlossgasse in die Hauptstraße. Das Schloss wurde 1958 abgerissen, wobei das Amtshaus aus dem 19. Jahrhundert erhalten blieb. Die Ruine ist ein archäologisches Zeugnis der Geschichte, das von 1230 bis 1958 entstanden ist. Ausgrabungen ab 2000 fanden unter Schuttmassen des Schlosses Kellergewölbe und Teile der Erd- und ersten Obergeschosses. Die Renaissancebaumeisterin Nikolaus Gromann betreute 1555–1557 die Erweiterungen. Die Schlossruine dient auch als Mahnmal für die DDR-Zerstörung. Sie ist ein Bau- und Bodendenkmal. Besucher erreichen das Gelände über eine wiederhergestellte dreibogige Steinbrücke. Die Ruine umfasst eine polygonale Ringmauer, eine Kapelle aus dem 13. Jahrhundert, einen Erdwall mit Graben und ein Arkadengang. Die Ausgrabungen decken die Geschichte der Burg von 1230 bis 1958 ab. Veranstaltungen wie Konzerte oder Theater sind auf dem Gelände möglich. Der Verein Schlossruine Herbsleben e.V. organisiert Führungen und sensibilisiert für das Denkmal.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Ruine, Niederungsburg
- Ort
- Herbsleben
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