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Gemonio
italienische Gemeinde in der Region Lombardei
Gemonio liegt in der Provinz Varese in der Region Lombardei, etwa 14 Kilometer nordwestlich der Stadt Varese. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile und grenzt im Norden an den Fluss Boesio. Zu den Nachbargemeinden gehören Azzio, Besozzo und Caravate. Die Landschaft um Gemonio ist geprägt von flachen Ebenen und kleineren Hügeln, die den Charakter des Ortes ausmachen. Gemonio wurde erstmals urkundlich 807 erwähnt, als Graf Alcherio von Dracone Besitztümer erwarb. Im Mittelalter gehörte das Dorf zur Pieve von Cuvio und war Teil der Bollate-Straße. Im 15. Jahrhundert wurde es von Herzog Francesco I. Sforza als Lehen vergeben, was die lokale Verwaltung und die Lehnsabgaben prägte. Die Gemeinde war Teil der feudalen Strukturen und hatte eine eigene Verwaltung mit Konsul, Bürgermeister und Kanzler. Gemonio ist bekannt für seine romanische Kirche San Pietro, die ursprünglich von der Augustinerkirche in Pavia abhängig war. Die Pfarrkirche San Rocco e Beata Vergine Addolorata mit Fresken und einer Orgel aus dem 20. Jahrhundert sowie das Civico Museo Floriano Bodini und die Villa Sacchi Forzinetti sind weitere Sehenswürdigkeiten. Bekannte Persönlichkeiten wie Floriano Bodini und Umberto Bossi haben den Ort geprägt. Die Gemeinde hat eine lange Tradition der Selbstverwaltung und der Familienversammlungen.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
- Art
- Gemeinde in Italien
- Ort
- Provinz Varese
- Seehöhe
- 303 m
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