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Villa Otrang
archäologische Stätte in Deutschland
Die Villa Otrang ist eine römische Villa rustica in Fließem, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Rheinland-Pfalz. Sie liegt in einem Hügelgelände etwa 5 km nördlich von Bitburg und umfasst ein Herrenhaus mit mehr als 3600 Quadratmetern Fläche. Das gesamte Gutshofgebiet erstreckt sich über rund 50000 Quadratmeter. Die Villa ist bekannt für ihre Mosaik-Fußböden, von denen vier bis heute erhalten sind, darunter die prunkvollen Mosaiken des Apsidensaals mit Jagdszenen. Die Villa wurde 1825 bei Feldarbeiten entdeckt und durch den preußischen Staat erworben. Seit 1960 wird sie vom Landesamt für Denkmalpflege betreut. Das Herrenhaus umfasst 66 Räume und ist von einer Umfassungsmauer umgeben. Im Norden gibt es ein Bad mit verschiedenen Heizräumen, und im Süden sind weitere Wohn- und Schlafräume. Die Villa wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. gebaut und in den 2./3. Jahrhunderten erweitert. Sie war bis ins 4. Jahrhundert in Nutzung, bis sie aufgegeben wurde. Die Villa Otrang ist Teil eines sakralen Bezirks mit zwei Tempeln, die etwa 400 m südöstlich der Villa liegen. Die Tempel sind mit Ziegeln bedeckt und wurden vermutlich gleichzeitig gebaut. In der Umgebung wurden Statuen verschiedener Gottheiten gefunden, darunter eine Mars-Statue und eine Minerva-Statue. Die Nutzung der Villa und der Tempel reicht bis ins 4. Jahrhundert, wobei der Tempelbezirk einem Brand zum Opfer fiel. Die Villa Otrang ist heute ein bedeutendes römisches Denkmal und zieht jährlich viele Besucher an.
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- Art
- Archäologische Stätte, römisches Haus, Römisches Bauwerk
- Ort
- Fließem
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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