Rehhübel

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Rehhübel

Berg im Erzgebirge

Der Rehhübel ist ein 930,2 Meter hoher Berg im westlichen Erzgebirge, der sich bei Oberwildenthal und südlich der Sauschwemme, einem Ortsteil von Johanngeorgenstadt, befindet. Er liegt im Erzgebirgskreis und wird von der Grenze zu Tschechien im Süden begrenzt. Die nächsthöhere Erhebung in der Umgebung ist der 1018,2 Meter hohe Auersberg, der etwa drei Kilometer nördlich des Rehhübels steht. Der Bergbau auf dem Rehhübel begann im 17. Jahrhundert mit der Ausbeutung von Roteisenstein, Quarz und Pechblende. 1656 wurde das Bergwerk Allerheiligen erwähnt, und um 1700 war Veit Hans Schnorr von Carolsfeld der bedeutendste Bergherr. Zinn- und Eisenerz wurden bereits im 14. Jahrhundert abgebaut, und der Bergbau um Wildenthal war bis ins 18. Jahrhundert aktiv. Der Urbanus-Stollen diente der Entwässerung von Bergwerken wie der St. Johannes Fundgrube. Auf dem Rehhübel gibt es historische Gruben wie die St. Johannes Fundgrube und die Lorenz Fundgrube, die bis ins 19. Jahrhundert betrieben wurden. Der Urbanus-Stollen, ein Erbstollen, war zentral für den Abbau und die Entwässerung. Bis in die 1930er Jahre stand das Huthaus St. Johannes als Grubenhaus am Berg. Der Lorenzweg und die Lorenzhäuser erinnern an die frühere Nutzung des Gebiets. Die Umgebung um den Rehhübel zeigt Spuren des intensiven Bergbaus mit Halden und Grubennamen.

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Art
Berg
Ort
Eibenstock
Seehöhe
932 m

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