Zoo de La Flèche
Der Zoo de La Flèche liegt am Rand der Kleinstadt La Flèche im Département Sarthe, im Tal des Loir zwischen Le Mans und Angers. Gegründet hat ihn 1946 der Naturforscher Jacques Bouillault; er gilt als der erste private Tierpark, der in Frankreich nach dem Krieg entstand. Das Gelände umfasst 18 Hektar und ist stark bewaldet, sodass der Rundweg über weite Strecken im Schatten verläuft. Gehalten werden rund 1.500 Tiere aus etwa 160 Arten, gegliedert nach Lebensräumen: eine afrikanische Savanne mit Giraffen und Zebras, Anlagen für Sumatra-Tiger, ein Wasserbereich mit Seelöwen und Pinguinen, der Bereich Nosy Komba mit Lemuren sowie eine asiatische Ebene mit Nashörnern und Kleinen Pandas. Der Zoo beteiligt sich an 25 europäischen Erhaltungszuchtprogrammen, unter anderem für Humboldtpinguine und Afrikanische Elefanten. Seit 2013 stehen rund zwanzig Lodges auf dem Gelände, die nach dem Vorbild von Safariunterkünften gebaut sind und den Blick direkt in Gehege bieten; Übernachtungsgäste erleben die Tiere außerhalb der Besuchszeiten. Bekannt wurde der Park über die Dokumentarreihe „Une saison au zoo", die von 2014 bis 2022 auf France 4 lief und die Besucherzahlen deutlich steigen ließ: 2017 kamen 441.000 Menschen, womit der Zoo zu den meistbesuchten Zielen der Region Pays de la Loire zählte. Für den vollständigen Rundgang sind mehrere Stunden einzuplanen.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
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