St. Vitus

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NiederösterreichBezirk Q980

St. Vitus

Kirchengebäude in Sparneck

Die St. Vituskirche Sparneck ist eine evangelische Veitskirche im Markt Sparneck, einem Ort im Landkreis Münchberg. Sie entstand im Zusammenhang mit der Stiftung des Sparnecker Klosters und diente ursprünglich als Klosterkirche. Der Chorraum stammt aus der Zeit des Klosters, während das Langhaus später angebaut wurde. Die Kirche wurde 1562 in ein evangelisches Gotteshaus umgewandelt, nachdem das Kloster aufgrund der Reformation zugrunde ging. Die Kirche wurde 1695 erweitert, darunter der Bau eines steinernen Turms. Im 18. Jahrhundert entstanden Stuckarbeiten und ein Taufengel. 1845 brannte die Kirche und das Pfarrhaus nieder, wodurch eine Neugotik-Ausstattung entstand. Die Buntglasfenster im Chorraum stammen von Sebastian Eisgruber. 2001 wurde ein zerstörtes Fenster nach einem Foto rekonstruiert. In der Kirche sind Epitaphe und Gruftanlagen erhalten, die wichtige Personen der Ortsgeschichte ehren. Die Grabsteine wurden aus lokalem Marmor gefertigt. Die Gruft des Klostergründers Friedrich von Sparneck wurde 1853 wiederentdeckt. In der jüngsten Renovierung wurden die Gruftanlagen lokalisiert und im Kircheninneren aufbewahrt. Die Sage der unverwesten Hand eines Rittersohnes verbindet sich mit der Gruft.

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Art
Archäologische Stätte, Kirchengebäude
Ort
Sparneck
Adresse
Weißenstädter Straße 3
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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