Kloster Böddeken

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Kloster Böddeken

ehemaliges Kloster

Das Kloster Böddeken wurde im 9. Jahrhundert von dem Paderborner Archidiakon Meinolf gegründet und war bis zum 19. Jahrhundert bestehen. Es war das älteste Kloster des Hochstifts Paderborn und wurde als Frauenstift gegründet. Im 15. Jahrhundert wurde es durch die Windesheimer Kongregation reformiert und entwickelte sich zu einem der größten deutschen Klöster. Es besaß eine umfangreiche Bibliothek und beeinflusste andere Klöster in Europa. Das Kloster war bis ins 15. Jahrhundert ein bedeutender Reformzentrum und beeinflusste andere Klöster wie Immichenhain und Möllenbeck. Es war auch für die kirchliche Erneuerung in Worms und der Pfalz verantwortlich. Die Reformtätigkeit führte zu einer Blütezeit, die bis in die Reformationszeit anhielt. Das Kloster wurde 1803 aufgelöst und ging als Staatsdomäne an den Fiskus, später an die Familie von Mallinckrodt. Heute ist die Anlage als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt. Im Ostflügel des ehemaligen Konventgebäudes befindet sich ein Fachinternat, und seit 2008 gibt es eine private Wohngrundschule. Die Gutsverwaltung ist nur teilweise öffentlich zugänglich. Die historische Bedeutung des Klosters wurde durch verschiedene Forschungen und Publikationen aufgearbeitet.

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Art
Kloster
Ort
Böddeken

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