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Burgruine Freiberg
Burgruine in Frauenstein (34253)
Die Burgruine Freiberg liegt südlich des Weilers Grassen in der Gemeinde Frauenstein im Bundesland Kärnten. Sie steht auf einem Felshügel über dem Glantal und ist in der Nähe von Schloss Frauenstein gelegen. Die Ruine wurde erstmals 1181 als castrum Vrieberch urkundlich erwähnt und war ab dem 12. Jahrhundert die herzogliche Hauptburg der Region. Herzog Bernhard von Spanheim führte umfangreiche Baumaßnahmen durch, wodurch die Burg zu einem zentralen Gerichtsstandort wurde. Die Burg war bis Ende des 13. Jahrhunderts ein politisches Zentrum, bis Herzog Otto sie 1307 als Pfandobjekt nutzte und den Kärntner Adel gefangen nahm. In der Folge verfiel die Anlage, und sie wurde ab dem 15. Jahrhundert als Ruine angesehen. 1533 wurde sie als „öder Turm“ bezeichnet. Die einst umfassende Anlage war im 20. Jahrhundert vollständig überwuchert, doch bis heute sind Reste zweier Bergfriede sowie die doppelgeschoßige Burgkapelle erhalten. Besucher können die Reste der Doppelburg erkunden, die aus zwei Bergfrieden besteht, sowie die teilweise erhaltene Burgkapelle. Die Ruine bietet einen Ausblick auf das Glantal und die Umgebung. Die Anlage ist Teil der historischen Landschaft und zeigt die Entwicklung der Region im Mittelalter. Die Ruine ist gut mit der Umgebung verbunden und lässt Einblicke in die Geschichte der Kärntner Adelsfamilien und ihrer politischen Auseinandersetzungen.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Ruine, Burgruine
- Ort
- Frauenstein
- Adresse
- Grassen
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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