Burgstall Rauschenstein

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Burgstall Rauschenstein

archäologische Stätte in Deutschland

Der Burgstall Rauschenstein ist eine abgegangene Spornburg im Nordosten von Arnstein, Stadt Weismain. Er liegt auf einem Bergsporn mit dem höchsten Punkt bei 455 m ü. NHN. Die Anlage ist von steilen Felsen umgeben und wird als geschütztes Bodendenkmal unter der Nummer D-4-5933-0084 verwaltet. Eine Straße führt von Arnstein zu einem Parkplatz vor der ehemaligen Burg, an dem auch der örtliche Friedhof liegt. Die Burg wurde vermutlich im 13. Jahrhundert von den Rittern der Rauschner erbaut und erstmals 1410 beschrieben. Sie war im 16. Jahrhundert unbewohnt und bis 1843 noch sichtbar. Im Westen der Anlage verläuft ein 38 Meter langer Abschnittswall, der eine mittelalterliche Mauer beinhaltet. Die Nordseite des Walls ist bis vier bis fünf Meter hoch erhalten, während der südliche Teil beim Bau des Parkplatzes abgetragen wurde. Die Anlage umfasst einen Bergsporn, der von Felsen geschützt ist, und eine Straße, die zum Parkplatz und zum Friedhof führt. Im Wallinneren sind Reste einer Mauer aus Weißkalkmörtel zu finden. Die Südseite des Walls wurde beim Bau des Parkplatzes zerstört. Die einzigen noch sichtbaren Überreste der Burg sind Grabenreste und die Mauer des Walls. Die Burgkapelle St. Mauritius wurde 1756/57 abgebrochen, wobei nur Holzfiguren in der heutigen Kirche von Arnstein und in der Kapelle in Eichig übrig blieben.

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Art
Burg, Archäologische Stätte
Ort
Weismain
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland
Zdroje:Burgstall Rauschenstein (CC0-1.0)

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