NiederösterreichBezirk Niederösterreich

Burg Harmannstein

Burgruine in Niederösterreich

Die Burg Harmannstein war eine Höhenburg auf dem Johannesberg mit einer Höhe von 839 m ü. A. in der Katastralgemeinde Harmannstein, der Marktgemeinde Großschönau im Bezirk Gmünd in Niederösterreich. Sie stand isoliert auf einem bewaldeten Bergplateau, umgeben von Felsen und Hangstufen. Die Anlage war durch Graben und Wall im Westen sowie Hangstufen im Norden und Osten erkennbar. Die Felskuppe im Südwesten war für Erdwerke ungeeignet. Die Burg wurde 1162 urkundlich als novum castrum Hadmarstain erwähnt. Sie wurde möglicherweise nach der Gründung des Herrschaftszentrums in Altweitra aufgegeben oder zerstört. 1319 gab die Familie von Buchberg den Burgstall dem Stift Zwettl. Die ehemalige Burgkapelle wurde 1381 als Filiale der Pfarre Großschönau genannt. Die Filialkirche Harmannstein, deren romanischer Chor um 1430 erweitert wurde, ist heute noch sichtbar. Die Burg hat eine ehemalige Wallburg mit Graben und Wall im Westen. Im Norden und Osten sind Hangstufen erkennbar. Die Filialkirche steht auf einer nördlichen Abtreppung der Kuppe und hat Reste von Wandmalerei aus dem späten 15. Jahrhundert. Archäologische Untersuchungen aus 1991 zeigten Mauern eines hochmittelalterlichen Vorgängerbaus und Reste einer Ringmauer. Auf der Felskuppe südlich der Kirche sind Ausstemmungen von Holzgebäuden erhalten. Funde aus dem 12. und 13. Jahrhundert sowie aus dem 14. und 15. Jahrhundert deuten auf einen längeren Bestand oder eine andere Besiedlung.

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Art
Ruine
Ort
Großschönau

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