Burg Hainchen

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Burg Hainchen

Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Die Burg Hainchen ist eine Wasserburg im Siegerland, am Ortsrand des Stadtteils Hainchen in Netphen. Sie wurde erstmals 1290 urkundlich erwähnt und war ursprünglich im Besitz der Familie vom Hain. Die Burg ist umgeben von zwei Gräben und besteht aus vier Ecktürmen, einem Keller aus dem 13. Jahrhundert und einem gewölbten Erdgeschoss aus dem Jahr 1537. Sie wurde im 14. Jahrhundert an die Familie von Bicken verkauft und wurde im 16. Jahrhundert als Wohnsitz genutzt. Die Burg war bis ins 19. Jahrhundert bewohnt, verfiel dann aber allmählich. 1864 wurden zwei der vier Haupttürme abgerissen, und die Bruchsteine dienten dem Bau der Landstraße. Ab dem 20. Jahrhundert dienten die Burgreste als Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Burg vorübergehend als Kinderheim genutzt. Seit den 1970er Jahren wird sie vom Siegerländer Burgenverein erhalten und restauriert. Die Burg ist heute ein Erholungsraum für behinderte und pflegebedürftige Menschen. Die etwa 33.000 m² große Parkanlage dient als kulturelle Begegnungsstätte. Im Inneren der Burg wurden die Räume nach historischen Vorgaben restauriert. Zu den erhaltenen Elementen zählen die aus dem Jahr 1557 stammende Eichentür, die Burgkeller und das Kreuzgratgewölbe der „alten Küche“. Die Umgebung umfasst den Ort Netphen und die Nachbargemeinden wie Irmgarteichen.

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Art
Burg
Ort
Netphen
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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