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Benediktinerinnenkloster Bubenbach

Kloster in Deutschland

Das Kloster Bubenbach war ein Benediktinerinnen-Kloster, das 1230 aus einem Beginenhaus entstand. Es lag im heute wüsten Ort Bubenbach, etwa 7 km nordöstlich von Bebra im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Das Dorf befand sich im Tal des Cornberger Wassers, am nördlichen Rand der Gemarkung Rautenhausen, 1,75 km ostnordöstlich davon. Die heutige Bundesstraße 27 und die Bahnstrecke Bebra–Göttingen verlaufen westlich der ehemaligen Ortslage. Die Gründung des Klosters war ein Ergebnis der Ausweitung der Benediktinerregel, nachdem die Beginen 1230 dem Abt von Hersfeld unterstanden. Bis 1258 blieb die Gemeinschaft dem Beginenstil treu, doch ab 1259 erwarb sie Grundstücke. Mit Unterstützung von lokalen Adelsgeschlechtern und Schenkungen aus umliegenden Dörfern stieg die wirtschaftliche Stabilität. 1277 schenkte Vogt Gottfried von Sontra ein großes Gut, was den Bau des Klosters ermöglichte. 1296 zog die Gemeinschaft in das neu errichtete Kloster Cornberg um. Vor Ort erhielten Besucher Einblick in die Geschichte der ehemaligen Nonnen, die im Dorf Bubenbach lebten. Die kleine Dorfkirche diente auch den Nonnen, und Reste einer Kirche sowie Mauersteine und Ziegel wurden bei Grabungen gefunden. Die ehemalige Klosteranlage ist nicht nachweisbar, doch die Wallfahrtskirche Nikolaus von Myra blieb bis um 1600 bestehen. Die Region um Bubenbach ist heute von der Bundesstraße und der Bahnstrecke begrenzt.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Bebra

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