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Antikensammlung Kassel
Sammlung antiker Kunstgegenstände und Münzen
Die Antikensammlung Kassel ist eine Sammlung antiker Kunstgegenstände und Münzen, die ihren Ursprung im 17. Jahrhundert hat. Sie befindet sich im Schloss Wilhelmshöhe und wurde seit 1948 vom Bundesland Hessen verwaltet. Die Sammlung umfasst etwa 4800 Objekte und ist in der Datenbank MuseumPlus erfasst. Die Bestände stammen aus verschiedenen Epochen und wurden über Jahrhunderte gesammelt und erweitert. Die Sammlung wurde durch die Italienreise des Landgrafen Friedrich II. im 18. Jahrhundert erheblich angewachsen. Er brachte zahlreiche antike Skulpturen aus Rom und Neapel nach Kassel. Das Museum Fridericianum, das 1779 eröffnet wurde, bot einen innovativen Raum für die Präsentation antiker und antikisierender Werke. Die Sammlung wurde wissenschaftlich bearbeitet, etwa durch die Société des Antiquités, die Vorträge und Preisaufgaben veranstaltete, um das Wissen über die antike Kunst zu fördern. Die Antikensammlung umfasst verschiedene Räume im Schloss Wilhelmshöhe, darunter Galerien für antike Skulpturen und Kleinkunst. Die Ausstellungen beinhalten Marmorfiguren, Bronzenachgüsse und Gipsabgüsse. Die Sammlung wurde während des napoleonischen Krieges nach Paris verbracht, doch nach 1815 wurde sie wieder nach Kassel zurückgebracht. Die Restaurierungen und Dokumentationen in Paris führten zu einer besseren Erhaltung und Verbreitung der Werke. Die Sammlung bleibt bis heute ein zentraler Bestandteil der kulturellen Landschaft Kassels.
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- Art
- Museum
- Ort
- Kassel
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