Mittelsinn

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Mittelsinn

Gemeinde im Landkreis Main-Spessart in Deutschland

Mittelsinn liegt im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart, in der Region Würzburg. Der Ort wird von der Sinn, einem Fluss, durchfließt, der auf dem Wappen als grüner Hintergrund dargestellt ist. Er befindet sich zwischen Obersinn und Burgsinn, mit dem höchsten Punkt der Gemeindegemarkung auf 453 m ü. NHN und dem niedrigsten an der Sinn auf 188 m ü. NHN. Die Gemeinde umfasst ein einzigen Gemeindeteil und ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Burgsinn. Der Name Mittelsinn leitet sich vom durchfließenden Fluss Sinn ab, wobei der Zusatz „Mittel“ die Lage im Tal und die Unterscheidung von Obersinn und Niedersinn (heute Burgsinn) verdeutlicht. Der Ort war bereits im 19. Jahrhundert Sitz einer jüdischen Gemeinde, die eine Synagoge besaß. Beim Novemberpogrom 1938 wurde das Gotteshaus zerstört, was an einer Gedenktafel an der ehemaligen Sparkasse erinnert. Die Gemeinde war bis 1972 Teil des Landkreises Gemünden am Main und wurde später in den Landkreis Main-Spessart eingegliedert. Mittelsinn ist bekannt für seine historischen Baudenkmäler und Bodendenkmäler, die die Region prägten. Die Gemeinde hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Flieden–Gemünden und die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg verläuft durch das Gebiet. Im Bildungsbereich gibt es Kindergärten mit 60 Plätzen. Bekannte Persönlichkeiten aus Mittelsinn umfassen Schulleiter, Juristen und Politiker, darunter auch Opfer des Nationalsozialismus. Die Gemeinde ist politisch von der CSU, SPD und Unabhängigen Bürger geprägt.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Main-Spessart
Seehöhe
208 m
Zdroje:Mittelsinn (CC0-1.0)

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