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Klášter Amelungsborn
Kloster in Niedersachsen
Das Zisterzienserkloster Amelungsborn liegt südlich des Odfeldes bei Negenborn und Stadtoldendorf im Landkreis Holzminden. Es wurde 1124 von Mönchen aus Altenkamp gegründet und 1129 von Papst Honorius II. bestätigt. Die Klosterkirche St. Marien dient heute als Gemeindekirche für die umliegenden Dörfer. Das Kloster ist bekannt als älteste Zisterzienerabtei Niedersachsens und war Mutterkloster für weitere Stiftungen wie Mariental und Riddagshausen. Das Kloster war bis ins 19. Jahrhundert ein zentraler wirtschaftlicher und kultureller Ort. Es besaß reiche Güter und betreute eine Lateinschule, die 1760 nach Holzminden verlegt wurde. Im 18. Jahrhundert verlor es den korporativen Zusammenhalt, blieb aber bis 1875 als Abtsamt bestehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage stark beschädigt, doch der Wiederaufbau begann 1954 und wurde 1959 abgeschlossen. Heute ist das Kloster ein Tagungsort und Teil des Pilgerwegs Loccum–Volkenroda. Die Klosteranlage umfasst erhalten gebliebene Gebäude wie die große Umfassungsmauer aus dem 13. Jahrhundert, das Priorhaus aus Buntsandstein und die Kantorey, die heute als Tagungsstätte dient. Der Klostergarten liegt südlich des Chors. Die ehemaligen Räume wie Refektorium und Dormitorium sind nicht mehr vorhanden, doch die Struktur der Anlage ist noch erkennbar. Die Lage der ehemaligen Hauskapelle ist an einem gotischen Fenster im Priorhaus zu erkennen.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Negenborn
- Adresse
- Amelungsborn 97F, 37643 Negenborn
- Erbaut
- 1135
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