Burgstall Poppenhausen

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Burgstall Poppenhausen

Burg in Hessen, Deutschland

Der Burgstall Poppenhausen ist eine abgegangene Wasserburg in Poppenhausen, einem Ort im Landkreis Fulda in Hessen. Sie lag am Zusammenfluss der Flüsse Lütter und Haardt, nahe der Vey-Mühle. Die Wasserburg umfasste ein Terrain von über 10.000 Quadratmetern und war größer als viele andere Burgen in der Region. Sie war im 14. Jahrhundert ein bedeutendes Bauwerk, das bis 1459 durch die Eroberung durch den Fuldaer Fürstabt Reinhard Graf von Weilnau und die Grafen von Henneberg weitgehend zerstört wurde. Die Burg war mehrfach Ziel von Angriffen, darunter ein erfolgloser Versuch durch den Fuldaer Fürstabt Friedrich I. von Romrod im Jahr 1388. 1393 stand sie einer weiteren Feuerattacke standhaft gegenüber. 1402 und 1406 scheiterten auch Versuche des Würzburger Bischofs Johann I. von Egloffstein, die Burg zu stürmen. Die Burg blieb bis 1459 unbesiegbar, bis sie schließlich erobert und zerstört wurde. Die Reste der Burg sind heute in Form von Gewölbekellern, Sandsteinmauern und Torbögen erhalten. In der Ortsmitte befinden sich noch heute mittelalterliche Burgkeller unter dem Gasthof „Zum Hirsch“ und dem Gasthaus „Zum Stern“. Im Marktplatz liegen die Straßen „Burgstraße“, „Torweg“ und „Wallweg“, die an die Burg erinnern. Zudem sind spätmittelalterliche Wurfgeschosse und Steinkugeln mit Durchmessern von 25 bis 66 Zentimetern in der Region zu finden. Die Burgstätte ist Teil der historischen Landschaft der Wasserkuppe und bietet Einblicke in die mittelalterliche Geschichte Hesses.

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Art
Burg
Ort
Poppenhausen (Wasserkuppe)

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