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Flavia Solva
römische Siedlung in Österreich
Flavia Solva war eine römische Stadt in der Provinz Noricum, heute im Leibnitzer Feld bei Leibnitz in der südlichen Steiermark. Die Stadt lag am Westufer der Mur, die als Verbindung zur römischen Straßennetz, der Bernsteinstraße, diente. Sie war umgeben von unwegsamem Hügelland, was die Verkehrsanbindung erschwerte. Die Stadt wurde im augusteischen Zeitalter gegründet und erhielt im 1. Jahrhundert n. Chr. den Status einer Stadt. Flavia Solva war eine wichtige römische Siedlung mit einer Bevölkerung, die sich im 4. Jahrhundert noch weiter entwickelte. Die Stadt besaß ein Planungsprinzip, mit Steinbauten im Zentrum und Holzhäusern an der Peripherie. Es gab ein Amphitheater, ein Forum und Thermen. Die Stadt wurde im 3. Jahrhundert durch Umbauten und einen wirtschaftlichen Aufschwung geprägt. Im 5. Jahrhundert verödete die Stadt, wobei die Bevölkerung sich auf Höhenzüge zurückzog. Die Ausgrabungen in Flavia Solva begannen im 19. Jahrhundert und wurden im 20. Jahrhundert intensiv fortgeführt. Heute sind nur wenige Fundamente sichtbar, überbaut von einem Pavillon mit Konditorei und Eissalon. Die Reste der Fußbodenheizung und Mauerreste sind mit Schutzmaßnahmen versehen. In Schloss Seggau können römische Grabsteine besichtigt werden. Die Ausgrabungen trugen zur Erforschung der römischen Geschichte im Raum Wagna bei.
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- Art
- Museum, Colonia
- Ort
- Wagna
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