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Spandauer Burgwall
archäologischer Fundplatz eines ehemaligen slawischen Burgwalls im heutigen Spandau
Der Spandauer Burgwall ist ein archäologischer Fundplatz in Berlin-Spandau, der Reste eines slawischen Burgwalls und die erste befestigte Siedlung der Region enthält. Die Siedlung lag auf einer Insel in der Havel, etwa zwei Kilometer südlich der heutigen Altstadt Spandau. Sie entstand im 8. Jahrhundert und war Teil der Hevellerfürstensiedlung. Die Bevölkerung betrieb hier Weide- und Heuwirtschaft und besaß eine hölzerne Brücke zur angrenzenden Landfläche. Die Siedlung wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, bis sie im 12. Jahrhundert aufgegeben wurde. Die Bevölkerung zog in das neu gegründete Spandau. Auf dem Burgwall wurden 1982 eine Saalkirche aus dem Jahr 980 und das Spandauer Kreuz gefunden. Zudem wurde ein goldenener Thebalring entdeckt. Der Burgwallgraben wurde im 19. Jahrhundert durch die Berlin-Hamburger Bahn zugeschüttet, wodurch die Insel mit dem Festland verbunden wurde. Die Halbinsel mit der Straße Spandauer Burgwall erinnert an das slawische Siedlungszentrum. Die Ausgrabungen zeigten, dass die Siedlung aus Holz gebaut war und eine wichtige Rolle in der Region spielte. Die Funde belegen die kulturelle Bedeutung der Siedlung und die Verbindung zur slawischen Geschichte Berlins. Die Umgebung umfasst den Bullengraben und die heutige Bebauung der Halbinsel.
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- Art
- Burg, slawischer Burgwall
- Ort
- Berlin
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
V okolí
- Odeon-Lichtspiele233 m
- Feldsteinbrunnen, 14. Jh. Breite Straße 121.1 km
- Viktoriaufer (südlich von Nr. 23), Friedhof und Fundamentreste der ehemaligen Moritzkirche, 15.-17. Jh. Viktoriaufer (südlich von Nr. 23), Jüdenstraße, , Steglitz-Zehlendorf, Denkmalbereiche (Ensembles)1.2 km
- Reste von Feldsteinfundamenten, 15. Jh.; Kellergewölbe (Ziegel), 17. Jh. Marktstraße 11.2 km
- Feldsteinbrunnen, 14. Jh. Breite Straße 211.2 km
- Reste des Dominikanerklosters und Bestattungen, 13. Jh. (D) Reformationsplatz 2-41.3 km
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