Burgus Burgsalach

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Burgus Burgsalach

römisches Kastell in Bayern

Der Burgus Burgsalach ist ein römisches Militärlager südlich des Dorfes Burgsalach im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Er liegt auf der Hochfläche der Südlichen Frankenalb und wurde im 3. Jahrhundert n. Chr. errichtet. Die Anlage ist eine der jüngsten am obergermanisch-rätischen Limes und besitzt eine einzigartige Architektur für deutsche Kastelle. Sie war wahrscheinlich für eine Hundertschaft (Zenturie) gebaut und war mit einem eigenständigen Feldzeichen ausgestattet. Der Burgus Burgsalach ist für seine architektonische Besonderheit und die historischen Funde bekannt. Die Anlage wurde erstmals 1790 dokumentiert und bis 1917 intensiv erforscht. Die Grabungen durch Friedrich Winkelmann im Jahr 1916 und 1917 brachten wichtige Erkenntnisse über die Struktur und die Bauweise. 1962 wurde die Ruine erstmals seit 1917 wieder wissenschaftlich untersucht, und 2010 entstand der Römererlebnispfad Burgsalach. Die Anlage wird als Kleinkastell bezeichnet und ist Teil der Rätischen Mauer, die 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Die Anlage umfasst einen fast quadratischen Grundriss mit einer Seitenlänge von 100 römischen Fuß. Sie besitzt eine Ringmauer mit einem halbkreisförmigen Vorhof und zwei zweiflügeligen Toren. Die Innenbebauung gliedert sich um einen quadratischen Innenhof und umfasst Wohn- und Verwaltungsräume. Die Apsis am Nordosten wird als Fahnenheiligtum interpretiert. Die Anlage ist durch ihre besondere Bauweise und die Funde wie den römischen Schlüssel bekannt, der 1831 entdeckt wurde.

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Art
römisches Militärlager, Burgus, Grab, Siedlung, Archäologische Stätte, Römisches Bauwerk, Bodendenkmal
Ort
Weißenburg in Bayern
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern
Seehöhe
569 m
Zdroje:Burgus Burgsalach (CC0-1.0)

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