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Zespół pałacowy w Górze nad Narwią
Palast in Polen
Der Palast in Góra nad Narwią ist eine zerstörte Sommerresidenz, die 1780 nach Plänen von Stanisław Zawadzki errichtet wurde. Er stand auf einem hohen Ufer der Narwa und wurde von Stanisław Poniatowski, dem Großkanzler Litauens und Neffe des Königs, initiiert. Die Residenz war ein Treffpunkt für bedeutende Persönlichkeiten wie Ignacy Krasicki und Józef Wybicki. Nach dem Verlust der Region durch die Preußen wurde der Besitz 1796 an Ludwika Szymona Gutakowski verkauft, der ein landwirtschaftliches Unternehmen gründete. Der Palast war ursprünglich ein rechteckiges Gebäude mit einem dreiseitig abgeschlossenen Giebel und einem Dach aus Schiefer. Er besaß 46 Fenster, eine repräsentative Eingangshalle mit 14 Räumen und eine achtseitige Ballsaal mit zwei Stockwerken. Die Innenräume wurden von Polychromie von Szymon Mańkowski geschmückt. Der Park umgab das Gebäude, darunter eine Allee mit Lärchen und ein in Form einer Klammer verlaufender Eingang. Ein klassizistischer Spitzbogen sowie Ofenhaus und Schmiede aus dem 18. Jahrhundert blieben erhalten. Der Palast brannte während des Zweiten Weltkriegs aus und wurde nicht wieder aufgebaut. Die Umgebung wurde durch ein Forschungsinstitut der Polnischen Akademie der Wissenschaften zerstört. Heute steht der Palast in einem weit fortgeschrittenen Zustand von Ruinen. Die Ruinen sind Teil der Landschaft und umgeben von einer alten Parklandschaft. Die Umgebung umfasst die Nachbarschaften Olszewnica, Krubin, Janówek und Góra, die im 19. Jahrhundert zu einem einzigen Ackerland zusammengefasst wurden.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
- Art
- Palast
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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