Býčí skála

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Jihomoravský kraj

Býčí skála

Höhle in Tschechien

Die Höhle Býčí skála, deutsch Stierfelsen, liegt im Gemeindegebiet von Habrůvka im Okres Blansko in Tschechien. Sie ist Teil des Landschaftsschutzgebietes Mährischer Karst und bildet mit der Höhle Rudické propadání das zweitlängste Höhlensystem des Landes. Die Höhle entstand durch die Einwirkung von Wasser auf Kalkstein des Devon und ist heute als nationales Naturreservat geschützt. Sie ist etwa 20 km nördlich von Brünn, zwischen Adamov und Křtiny, nahe der Siedlung Josefov gelegen. Die Höhle wurde bereits in der Altsteinzeit genutzt und ist für ihre archäologischen Funde bekannt. 1872 fand Heinrich Wankel das Hallstatt-Begräbnis mit über 40 Skeletten und Gegenständen aus der Hallstattzeit. Die Höhle ist über 13 km lang, mit Teilen unter Wasser. Sie dient als Winterquartier für Fledermäuse und wird von Lehrpfaden und der Straße von Adamov nach Křtiny erschlossen. Das Schutzgebiet umfasst 190,8 Hektar und umfasst auch andere Karsthöhlen wie Jáchymka oder Barová. Die Höhle bietet eine Eingangshalle, tiefer liegende Gänge, Kamine und weitere Räume. Die archäologischen Funde belegen eine Nutzung seit der Altsteinzeit, wobei die Hallstattzeit besonders bedeutend ist. Die Höhle war im Zweiten Weltkrieg als Waffenfabrik genutzt und hat bis heute nur begrenzte Zugänglichkeit. Führungen finden dreimal jährlich statt. Die Höhle und ihre Umgebung sind Teil des Naturreservats und umgeben von Tannen- und Eichenwäldern.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

Art
Höhle
Ort
Habrůvka
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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