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Schloss Freienwalde
Schloss in Deutschland
Schloss Freienwalde steht in Bad Freienwalde im Land Brandenburg. Es wurde als Sommerresidenz der preußischen Königin Friederike Luise errichtet und im Klassizismus gestaltet. Die Bauarbeiten begannen 1798 unter der Leitung von David Gilly und wurden 1805 abgeschlossen. Das Gebäude ist eine breitrechteckige Villa mit zwei Geschossen und einem flachen Dach, das ursprünglich mit Blech gedeckt war. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, darunter die Nutzung durch Königin Friederike Luise, den Kronprinzen Friedrich Wilhelm IV. und den polnischen Fürsten Anton Heinrich Radziwill. Walther Rathenau erwarb es 1909 und führte umfassende Renovierungen durch. Nach seiner Ermordung 1922 wurde das Schloss dem Landkreis Oberbarnim vermacht. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es als Puschkin-Haus, wurde aber in der DDR stark beschädigt. Seit 1991 ist es unter der Verwaltung der Michael-Linckersdorff-Stiftung, die es als Kulturzentrum weiterentwickelt. Im Schloss finden heute verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt, darunter Konzerte, Theateraufführungen und Kunstausstellungen. Die Rathenau-Gedenkstätte in der Beletage erzählt die Geschichte des Gebäudes. Das Teehäuschen im Park wird regelmäßig für künstlerische Darbietungen genutzt. Die Stiftung fördert zudem Bildung und Demokratiegeschichte und hat das Schloss zu einem regionalen Kulturzentrum gemacht.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Schloss
- Ort
- Bad Freienwalde
- Baustil
- klassizistische Architektur
- Architekt
- David Gilly
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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